Hypertrophe Kardiomyopathie

Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) ist eine Erkrankung, bei der der Herzmuskel (Myokard) ungewöhnlich dick (hypertroph) wird. Ein verdickter Herzmuskel kann es dem Herzen erschweren, Blut zu pumpen.

Eine hypertrophe Kardiomyopathie wird oft nicht diagnostiziert, da viele Menschen mit der Krankheit, wenn überhaupt, nur wenige Symptome haben und ein normales Leben ohne nennenswerte Probleme führen können. Bei einigen wenigen Menschen mit HCM kann der verdickte Herzmuskel jedoch Kurzatmigkeit, Brustschmerzen oder Probleme mit dem elektrischen System des Herzens verursachen, was zu lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien) führen kann.

Symptome einer hypertrophen Kardiomyopathie

Einige der Symptome einer hypertrophen Kardiomyopathie können wie folgt aufgelistet werden.

  • Kurzatmigkeit, insbesondere während des Trainings
  • Brustschmerzen, besonders während des Trainings
  • Ohnmacht, insbesondere während oder unmittelbar nach sportlicher Betätigung oder Anstrengung
  • Gefühl von schnellem, flatterndem oder pochendem Herzschlag (Palpitationen)
  • Herzgeräusch, das Ihr Arzt erkennen kann, wenn er Ihr Herz abhört

Behandlung der hypertrophen Kardiomyopathie

Bei Patienten, die die oben genannten Symptome nicht aufweisen, besteht kein Behandlungsbedarf. Zur Linderung der Beschwerden können medikamentöse Behandlungen eingesetzt werden. Bei Patienten, die auf eine medikamentöse Behandlung nicht ansprechen, gibt es zwei unterschiedliche Behandlungsmethoden:

1. Alkoholseptumablation mittels angiographischer Methode am Muskel, was zu einer Verengung führt

2. Chirurgische Entfernung der Blockade im Muskel, die zur Verengung führt (Myektomie-Operation).

Bei Patienten mit fortgeschrittener Herzinsuffizienz kann eine Herztransplantation erforderlich sein.

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